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Informationen für die Presse und Interessierte

Die ARWED (ehemals AWED: Arbeitskreis Westfälisch-Lippischer Elternkreise Drogengefährdeter und Abhängiger Menschen e.V.) gründete sich Anfang der 90iger Jahre auf Wunsch der in der nordrhein-westfälischen Drogenpolitik Verantwortlichen, insbesondere mit der hilfreichen Unterstützung durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

Im September 2001 – nach Auflösung des Verbandes der Elternkreise im Rheinland - wurden die nordrheinischen Elternkreise in die Betreuung durch den westfälisch-lippischen Verband einbezogen und aus AWED wurde ARWED, die Arbeitsgemeinschaft der Rheinisch-Westfälischen Elternkreise Drogengefährdeter und Abhängiger Menschen e.V. in NRW.

Über derzeit 50 Elternkreise in ganz Nordrhein-Westfalen werden von der ARWED betreut. Die fünf Vorstandsmitglieder des Verbandes sind ehrenamtlich tätig und allesamt betroffene Mütter und Väter von drogenkranken Kindern.

Die ARWED sieht sich als landesweite Interessenvertretung der Eltern- und Angehörigen- Selbsthilfegruppen drogengefährdeter und drogenkranker Menschen und als autonome Institution in der Suchtpolitik, die Stellung zu aktuellen und allgemeinen Fragen der Drogenhilfe und Drogenpolitik bezieht und diese entsprechend vertritt.

Es werden die Interessen, Bedürfnisse und Forderungen der Eltern und Angehörigen aufgenommen und in das professionelle Hilfesystem des Landes Nordrhein-Westfalen eingebracht.
Von der ARWED werden Eltern und Angehörige von drogenkranken und drogengefährdeten Menschen vor allem in der Angehörigen- und Elternkreisarbeit unterstützt, zudem hilft und berät der Landesverband bei Gründung und Aufbau von neuen Angehörigen- und Elternkreisen in NRW.

Die ARWED fühlt sich demokratisch-liberalen Grundsätzen verpflichtet und ist bestrebt, zur Weiterentwicklung des Suchthilfesystems aktiv beizutragen und pflegt mit anderen Suchthilfeverbänden und Institutionen eine konstruktive und enge Zusammenarbeit.

Es wird stets und sorgfältig darauf geachtet, die Eltern- und Angehörigenkreise auch in fachlich qualitativer Form zu erreichen und als hilfreicher Partner ansprechbar zu sein.

Aus der Erfahrung, dass sich Sucht, Drogenkrankheit und Abhängigkeit durch alle Bevölkerungsschichten zieht, nimmt die ARWED die Interessen aller Gesellschaftsebenen wahr und macht bewusst, dass es anwendbare Möglichkeiten der Hilfe gibt und Wege aus der Sucht begehbar sind.

Auch die Interessen der Eltern und Angehörigen, die im Sog der Drogenkrankheit ihrer Kinder / Verwandten oftmals selbst in eine Krankheit oder in eine krankheitsgefährdende Situationen geraten, werden durch die ARWED vertreten.

Im Jahr 2004 wurde Frau Heidi Hartmann, damals Zweite Vorsitzende, stellvertretend für die Arbeiten und Leistungen der ARWED mit dem Gesundheitspreis des LWL in Münster ausgezeichnet.

Zielsetzung der ARWED ist, dass für Eltern und Angehörige der Umgang mit der Drogenkrankheit des Kindes / des Verwandten erträglich wird und am Ende aller Bemühungen für das Kind / den Verwandten ein Leben ohne Drogen stehen sollte.

Seit Oktober 2005 befindet sich die Geschäftsstelle der ARWED in 58095 Hagen, Bahnhofstraße 41 und ist zu erreichen mittels Telefon 02331 / 34 80 673, per Fax unter 02331 / 36 76 629 oder via Email: arwedev@web.de

Wer sich im Internet noch weiter informieren, Kontakt aufnehmen oder z.B. die Seminar-Angebote der ARWED wahrnehmen möchte: unter www.arwed-nrw.de gelangen Sie auf die Homepage der ARWED.

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