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Wir über uns

Der amtierende Vorstand (v.l.): Hilmar Schmitt, Gisela Kampmann, Rolf Schimanski, Roswitha Petrowitz, Wolfgang Odenthal

Für die ARWED-Arbeit haben sich Mütter und Väter zusammengefunden, die mit der Drogenkrankheit ihrer Kinder konfrontiert und selbst Teilnehmer in Angehörigen- / Elternkreisen sind. Zur Erfüllung der anstehenden Aufgaben in der ARWED wurden sie von den Mitgliedern gewählt. Das ARWED-Team arbeitet ehrenamtlich und unentgeltlich.

Die ARWED ist als Vertretung und im Auftrag der Elternkreise in Gesprächen mit den drogenpolitisch Verantwortlichen in NRW und bringt hierbei die Mitgliederinteressen der Angehörigen- und Elternkreise drogenkranker und drogengefährdeter Kinder entsprechend ein.

Gerne möchten wir uns bei den Krankenkassen und den anderen Kosten- und Leistungsträgern für die finanzielle und beratende sowie bei der LWL-Koordinationsstelle Sucht und dem Paritätischen NRW für die fachliche und organisatorische Unterstützung bedanken.
Ohne diese Unterstützung sind die von den Angehörigen- und Elternkreisen an das ARWED-Team gestellten Aufgaben in der erwarteten und in den von uns sehr gerne durchgeführten Umsetzungen nicht lösbar.

Auch nach den vielen Jahren des Bestehens der ARWED und den umfangreich durchgeführten Aktivitäten gilt noch immer die bereits damals getroffene Zielsetzung:

Bei aller Sorge, aller Not und Verzweiflung, sollte die eigene Befindlichkeit immer Vorrang haben.

Suchtkranke Kinder brauchen informierte, handelnde Eltern, die sich auch selbst wichtig sind.
Das Team der ARWED ist stets bestrebt, diesen Standpunkt vorbildlich umzusetzen - aber auch wir sind alle betroffene Eltern mit jeweils einer eigenen Geschichte, mit Sorgen und Nöten im Umgang mit der Drogenkrankheit unserer Kinder.

Den eventuellen Rückfall des drogengenkranken Kindes betrachten wir als Bestandteil der Abhängigkeitserkrankung und nicht als persönliches Versagen oder moralisches Scheitern – eine Herausforderung, der wir uns auch in der Angehörigen- und Elternkreisarbeit stellen müssen.

Durch die Arbeit und die Teilnahme vor allem in den Angehörigen- und Elternkreisen und in den gemeinsamen Seminaren sind wir einer Vielzahl wertvoller Menschen begegnet, haben viele bewegende Lebensgeschichten gehört und eine Menge nützlicher Anregungen bekommen.
Dieses Erleben hat zu einer Steigerung unserer Lebensqualität und zur Findung neuer Freundschaften geführt, auf die wir nicht mehr verzichten möchten und die unser Handeln auch im Umgang mit der Drogenkrankheit unserer Kinder stärkt.

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